VDE 0100 Installationsnorm vollständig erklärt

📋 Was ist die VDE 0100?

Die VDE 0100 (DIN VDE 0100) ist die grundlegende deutsche Norm für die Errichtung von Niederspannungsanlagen bis 1000 V AC bzw. 1500 V DC. Sie regelt alle Aspekte der Elektroinstallation in Gebäuden und gewährleistet Sicherheit für Personen und Sachwerte. Besonders relevant für Kabelquerschnitt-Berechnungenund LED-Installationen.

Aufbau und Struktur der Norm

Die VDE 0100 ist modular aufgebaut und besteht aus mehreren Hauptgruppen, die verschiedene Aspekte der Elektroinstallation systematisch abdecken:

Gruppe 100-200: Grundlagen

TeilBezeichnung
100Allgemeine Grundsätze, Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe
200Begriffe - Definitionen

Gruppe 400: Schutzmaßnahmen

TeilBezeichnungInhalt
410Schutz gegen elektrischen SchlagBasis- und Fehlerschutz, RCD-Schutz
420Schutz gegen thermische AuswirkungenBrandschutz, Wärmeentwicklung
430Schutz bei ÜberstromLeitungsschutz, Sicherungen, LS-Schalter
442Schutz bei ÜberspannungenErdschlüsse im Hochspannungsnetz
443ÜberspannungsschutzAtmosphärische Einflüsse, Schaltvorgänge
444EMV-SchutzSchutz gegen elektromagnetische Störungen

Gruppe 500: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel

TeilBezeichnungInhalt
520Kabel- und LeitungsanlagenAuswahl und Verlegung - siehe Kabelquerschnitt berechnen | VDE-Tabellen
530Schalt- und SteuergeräteSchalter, Taster, Steckvorrichtungen
534Überspannungs-SchutzeinrichtungenSPD (Surge Protection Devices)
540Erdung und PotentialausgleichSchutzleiter, Erdungsanlagen
551NetzersatzanlagenNotstromversorgung, USV

Gruppe 600: Prüfungen

TeilBezeichnung
600Erst- und Wiederholungsprüfungen

Gruppe 700: Anforderungen für besondere Anlagen und Räume

TeilBezeichnung
701Räume mit Badewanne oder Dusche
702Schwimmbäder und andere Becken
703Räume und Kabinen mit Saunaheizungen
704Baustellen
705Landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebsstätten
706Leitfähige Bereiche mit begrenzter Bewegungsfreiheit
708Campingplätze und ähnliche Bereiche
709Marinas und ähnliche Bereiche
711Ausstellungen, Shows und Stände
712Photovoltaik-Stromversorgungssysteme⚡ Wichtig für Solaranlagen
714Außenbeleuchtungsanlagen
715Kleinspannungsbeleuchtungsanlagen
717Mobile oder transportable Einheiten
721Elektrische Anlagen in Caravans und Motorcaravans
722Stromversorgung von Elektrofahrzeugen🔌 E-Mobility
729Betrieb von Elektroinstallationen
730Medizinisch genutzte Bereiche
740Temporäre elektrische Anlagen für Veranstaltungen
753Fußbodenheizungs- und Deckenheizungssysteme

Gruppe 800: Funktionale Aspekte (Neueste Ergänzungen)

TeilBezeichnungBeschreibung
801EnergieeffizienzAnforderungen und Empfehlungen zur Optimierung der Energieeffizienz, lokale Erzeugung und Speicherung (Stand: 2020-10)
802Prosumer-AnlagenKombinierte Erzeugungs-/Verbrauchsanlagen - Planung, Errichtung und Prüfung (Stand: 2021-10)

Netzformen in Niederspannungsanlagen

Die VDE 0100 definiert verschiedene Netzformen, die sich in der Art der Erdung und Neutralleiterführung unterscheiden. Die Bezeichnung erfolgt durch zwei Buchstaben:

Erster Buchstabe (Erdung des Versorgungssystems):

  • T (Terra) - Direkte Erdung eines Punktes
  • I (Isoliert) - Isolation oder hochohmige Erdung

Zweiter Buchstabe (Erdung der Betriebsmittel):

  • T (Terra) - Direkte Erdung der Körper
  • N (Neutral) - Direkte Verbindung mit dem Neutralleiter

TN-System (häufigste Netzform in Deutschland)

TN-C-S System (typisch in Deutschland)TrafoTN-C (PEN)L1L2L3PENTN-S (PE + N getrennt)NPELast

Varianten des TN-Systems:

  • TN-C: PEN-Leiter (kombiniert PE + N) - nur vor Zähler erlaubt
  • TN-S: PE und N getrennt - Standard in Hausinstallationen
  • TN-C-S: Kombination - PEN wird in PE und N aufgeteilt

TT-System

Anwendung: Ältere Installationen, ländliche Bereiche, Campingplätze

  • Neutralleiter des Netzbetreibers ist geerdet
  • Verbraucher haben eigene, unabhängige Erdung
  • RCD mit I∆ₙ ≤ 30 mA zwingend erforderlich!
  • Abschaltzeit: ≤ 0,2 s bei 230 V

IT-System

Anwendung: Medizinische Bereiche (OP-Räume), kritische Industrieanlagen

  • Isolation oder hochohmige Erdung des Netzbetreibers
  • Körper der Verbraucher geerdet
  • Vorteil: Erster Fehler führt nicht zur Abschaltung
  • Isolationsüberwachung erforderlich
  • Höchste Verfügbarkeit

Die fünf Schutzmaßnahmen (VDE 0100-410)

Das Herzstück der Norm sind die Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag. Sie kombinieren Basisschutz (Schutz im Normalzustand) undFehlerschutz (Schutz im Fehlerfall):

1. Automatische Abschaltung der Stromversorgung

✓ Häufigste Schutzmaßnahme - Kombination aus:

  • Basisschutz: Isolierung, Abdeckungen
  • Fehlerschutz: Automatische Abschaltung durch RCD (FI-Schutzschalter)

Abschaltzeiten nach VDE 0100-410

Nennspannung U₀Abschaltzeit TNAbschaltzeit TT
230 V≤ 0,4 s≤ 0,2 s
400 V≤ 0,2 s≤ 0,07 s

2. Doppelte oder verstärkte Isolierung (Schutzklasse II)

Geräte mit doppelter Isolierung benötigen keinen Schutzleiter. Erkennungszeichen: ⧈ (Quadrat im Quadrat)

3. Schutztrennung

Trennung durch Trenntransformator - für einzelne Verbraucher oder kleine Anlagen.

4. Schutz durch Kleinspannung (SELV/PELV)

SELV: Safety Extra Low Voltage (≤ 50 V AC / 120 V DC) - siehe auch 12V vs 230V
PELV: Protective Extra Low Voltage - mit Erdverbindung

5. Zusätzlicher Schutz durch RCD

⚠️ Pflicht in Deutschland: RCD mit I∆ₙ ≤ 30 mA für:
  • Steckdosen bis 20 A im Wohn- und Außenbereich
  • Steckdosen bis 32 A auf Baustellen
  • Bewegliche Betriebsmittel im Außenbereich

Kabelquerschnitte nach VDE 0100-520

Die Auswahl des richtigen Kabelquerschnitts ist entscheidend für Sicherheit und Funktion:

Belastbarkeit von Kupferleitungen (NYM bei 30°C Umgebungstemperatur)

QuerschnittBelastbarkeitTypische Verwendung
1,5 mm²15,5 A (3,5 kW)Beleuchtung, Steckdosen
2,5 mm²21 A (4,8 kW)Steckdosen, kleine Verbraucher
4 mm²27 A (6,2 kW)E-Herd, Durchlauferhitzer
6 mm²34 A (7,8 kW)Starkstromverbraucher
10 mm²46 A (10,6 kW)Hauptzuleitungen

Schutzklassen elektrischer Betriebsmittel

SchutzklasseBeschreibungSymbol
Klasse IBasisschutz + Schutzleiter
(Metallgehäuse geerdet)
Klasse IIDoppelte Isolierung
(Kein Schutzleiter nötig)
Klasse IIISchutzkleinspannung
(≤ 50 V AC, SELV)

Prüfungen nach VDE 0100-600

Erstprüfung (vor Inbetriebnahme)

Jede neu errichtete Anlage muss geprüft werden:

  1. Besichtigung - Sichtprüfung der Installation
  2. Durchgängigkeit - Schutzleiter und Potentialausgleich
  3. Isolationswiderstand - Mindestens 1 MΩ bei 500 V DC
  4. Schutzmaßnahmen - RCD-Test, Schleifenimpedanz
  5. Drehfeld - Phasenfolge bei Drehstrom
  6. Funktionsprüfung - Alle Betriebsmittel testen
💡 RCD-Prüfung:
Ein 30 mA RCD muss bei:
  • ½ I∆ₙ (15 mA): nicht auslösen
  • I∆ₙ (30 mA): in ≤ 300 ms auslösen
  • 5 × I∆ₙ (150 mA): in ≤ 40 ms auslösen

Wiederholungsprüfung

Regelmäßige Prüfungen sind Pflicht:

  • Wohngebäude: Bei Änderungen oder Mängeln
  • Gewerblich genutzte Räume: Alle 4 Jahre
  • Baustellen: Alle 3 Monate
  • Besondere Anlagen: Nach Herstellerangaben

Schutzbereiche in Räumen mit Badewanne oder Dusche (VDE 0100-701)

In Räumen mit Badewanne oder Dusche gelten besondere Anforderungen, da Feuchtigkeit den Körperwiderstand drastisch reduziert und somit die Gefahr eines elektrischen Schlags erhöht.

Die vier Schutzbereiche:

Draufsicht BadezimmerDuscheBereich 0Bereich 12,25 m hochBereich 2 (0,6 m)Bereich 2 (0,6 m)Bereich 3(übriger Raum)1,2 m0,6 mZulässige SchutzartBereich 0: IPX7 (12V SELV)Bereich 1: IPX4 (12V SELV)Bereich 2: IPX4Bereich 3: Standardschutz
BereichDefinitionZulässige BetriebsmittelSchutzart
Bereich 0Innenraum von Badewanne oder DuscheNur SELV ≤ 12 V AC (z.B. wasserdichte Unterwasserleuchten)IPX7
Bereich 1Über Badewanne/Dusche bis 2,25 m HöheWarmwasserbereiter, SELV ≤ 25 V AC, fest installierte LeuchtenIPX4
Bereich 20,6 m um Bereich 1 herum (waagerecht)Leuchten, Lüfter, Heizungen (Klasse II), Steckdosen mit RCDIPX4
Bereich 3Übriger Raum (außerhalb 2,4 m von Bereich 1)Normale Betriebsmittel, Steckdosen nur mit 30 mA RCDStandard

⚠️ Wichtige Anforderungen für Badezimmer:

  • Alle Steckdosen müssen mit RCD ≤ 30 mA geschützt sein
  • In Bereichen 0 und 1: Keine Installationsdosen oder Abzweigdosen
  • Potentialausgleich für alle leitfähigen Teile (Rohre, Wannen) erforderlich
  • Leitungsverlegung nur senkrecht oder waagerecht in Installationszonen

Installationszonen nach VDE 0100-520

Leitungen müssen in definierten Installationszonen verlegt werden, um spätere mechanische Beschädigungen zu vermeiden:

Waagerechte Zonen:

  • 15 cm unter der Decke
  • 15 cm über dem Fußboden
  • 15 cm über und unter waagerechten Schlitzen

Senkrechte Zonen:

  • 15 cm neben Raumecken
  • 15 cm neben Tür- und Fensterrahmen
  • 15 cm links und rechts von senkrechten Schlitzen
💡 Praxistipp: Verbindungen zwischen Dosen und Schaltern dürfen nur waagerecht, senkrecht oder im 45°-Winkel verlaufen. Dies erleichtert das spätere Auffinden der Leitungen und verhindert Beschädigungen bei Bohrarbeiten.

Besondere Anforderungen für Beleuchtungsanlagen

Leitungsquerschnitte

✓ Empfehlung:
  • Einfache Beleuchtung: 1,5 mm²
  • Mehrere Leuchten: 2,5 mm² (weniger Spannungsabfall)
  • LED-Anlagen mit Trafos: Spannungsabfall beachten!

Absicherung

Beleuchtungskreise typischerweise mit:

  • 10 A (B10) oder 16 A (B16) Leitungsschutzschalter
  • Separate Absicherung für verschiedene Bereiche empfohlen

Notbeleuchtung

In öffentlichen Gebäuden und Arbeitsstätten gelten zusätzliche Anforderungen nach ASR A3.4/3 bzw. DIN VDE 0108.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

❌ Typische Installationsfehler:

  • Kein RCD-Schutz bei Steckdosen → Pflichtverstoß!
  • Zu kleine Querschnitte → Überhitzung, Spannungsabfall
  • Fehlende Prüfung → Keine Abnahme möglich
  • Schutzleiter nicht angeschlossen → Lebensgefahr!
  • Falsche Absicherung → Brand- oder Stromschlaggefahr

Moderne Anforderungen: Photovoltaik (VDE 0100-712)

Die VDE 0100-712 regelt die Errichtung von Photovoltaik-Stromversorgungssystemen und ist seit dem 8. April 2019 verpflichtend anzuwenden.

Wichtige Anforderungen für PV-Anlagen:

DC-Seite (Gleichstrom):

  • Überspannungsschutz Typ II erforderlich
  • DC-Trennstelle gut zugänglich
  • Kennzeichnung aller DC-Leitungen
  • Brandschutz bei Dachdurchführungen
  • Potentialausgleich der Module

AC-Seite (Wechselstrom):

  • Überstromschutz und Fehlerstromschutz
  • NA-Schutz (Netz- und Anlagenschutz)
  • Einspeisezähler und Zweirichtungszähler
  • Dokumentation und Kennzeichnung
  • Konformitätserklärung erforderlich
⚡ Besonderheit: Bei PV-Anlagen auf Wohngebäuden muss seit 2019 eine DC-Freischalteinrichtung vorhanden sein, die im Brandfall die DC-Spannung auf dem Dach automatisch auf unter 120 V reduziert.

Elektromobilität: Ladeinfrastruktur (VDE 0100-722)

Die VDE 0100-722 regelt die Stromversorgung von Elektrofahrzeugen und legt besondere Anforderungen an Ladeeinrichtungen fest.

Anforderungen an Ladeinfrastruktur:

LademodusLeistungBesonderheiten
Mode 2
(Haushaltssteckdose)
Max. 3,7 kW
(16 A, 230 V)
Nur für Notladung
RCD Typ A + DC-Fehlerstromerkennung
Dauerlast-geprüfte Steckdose
Mode 3
(Wallbox)
3,7 - 22 kW
(1- oder 3-phasig)
Separate Zuleitung vom Zählerschrank
RCD Typ A + 6 mA DC-Fehlerstromschutz
Anmeldung beim Netzbetreiber
Mode 4
(DC-Schnelllader)
Ab 50 kW
(Gleichstrom)
Nur für öffentliche Ladestationen
Genehmigung durch Netzbetreiber
Spezielle DC-Schutzeinrichtungen

⚠️ Pflichtanforderungen für Wallboxen:

  • Separate Zuleitung vom Zählerschrank (keine Mehrfachbelegung)
  • RCD Typ A mit zusätzlicher 6 mA DC-Fehlerstromerkennung oder RCD Typ B
  • Leitungsschutzschalter mit Charakteristik B oder C
  • Anmeldung beim Netzbetreiber ab 3,7 kW, Genehmigung ab 12 kW
  • Bei mehreren Wallboxen: Lastmanagement erforderlich

Energieeffizienz (VDE 0100-801) und Prosumer-Anlagen (VDE 0100-802)

VDE 0100-801: Energieeffizienz (Stand: Oktober 2020)

Diese moderne Ergänzung der Norm fokussiert auf die Optimierung der Energieeffizienzin Niederspannungsanlagen und berücksichtigt aktuelle Anforderungen an nachhaltige Gebäude.

Maßnahmen zur Energieeffizienz:

  • Optimale Kabelquerschnitte (Verlustminimierung)
  • Energiemonitoring und Verbrauchsmessung
  • Einsatz effizienter Betriebsmittel
  • Lastmanagement und Spitzenlastreduzierung
  • Berücksichtigung von Standby-Verlusten

Lokale Energiesysteme:

  • Integration von Photovoltaik-Anlagen
  • Batteriespeicher und Energiemanagement
  • Optimierung von Eigenverbrauch
  • Kommunikation zwischen Erzeugern und Verbrauchern
  • Smart-Home-Integration

VDE 0100-802: Prosumer-Anlagen (Stand: Oktober 2021)

Prosumer = Producer + Consumer - Anlagen, die sowohl Energie erzeugen als auch verbrauchen.

Typische Prosumer-Systeme:

  • PV-Anlagen mit Batteriespeicher - Eigenverbrauchsoptimierung
  • Blockheizkraftwerke (BHKW) - Kraft-Wärme-Kopplung
  • Windkraftanlagen im Kleinformat
  • Bidirektionale Wallboxen (Vehicle-to-Grid, V2G)

Besondere Anforderungen: Netzrückwirkungen, Inselbetriebsfähigkeit, intelligente Steuerung, Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz), sowie spezielle Prüfverfahren für bidirektionale Energieflüsse.

Zusammenarbeit mit anderen Normen

Die VDE 0100 arbeitet eng mit anderen Normen zusammen:

  • DIN EN 12464-1: Beleuchtung von Arbeitsstätten
  • VDE 0108: Sicherheitsbeleuchtung, Notbeleuchtung
  • DIN 18015: Elektrische Anlagen in Wohngebäuden
  • TAB: Technische Anschlussbedingungen der Netzbetreiber
  • VDE-AR-N 4100: Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen
  • VDE 0126-1-1: Selbsttätige Freischaltstelle für Photovoltaik

✓ Zusammenfassung

Die VDE 0100 ist das Fundament jeder sicheren Elektroinstallation:

  • Schutzmaßnahmen schützen Leben
  • Richtige Dimensionierung verhindert Schäden
  • Prüfungen sind Pflicht und sichern Qualität
  • Nur Fachkräfte dürfen elektrische Anlagen errichten

Weiterführende Tools und Informationen

⚠️ Wichtiger Hinweis: Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von eingetragenen Elektrofachkräften durchgeführt werden. Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine fachgerechte Planung und Installation durch qualifizierte Elektriker.